Was ist die eGK?
Die elektronische Krankenversichertenkarte (entwickelt von der
gematik - Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH ist ein Mikrochip, ein kleiner Computer, der programmierbar ist und viele verschiedene Aufgaben ausführen kann. Hier sind einige Anwendungen möglich, z.T. auch schon geplant. Nutzungen der eGK als Notruf-Instument sind jedoch nicht vorgesehen. Zunächst speichert die eGK einige persönliche Daten, weiter erlaubt sie Zugriffe und Änderungen der auf zentralen Servern gespeicherten Daten, der sog. Telematikinfrastruktur.
auf der eGK erfasste Pflichtangaben:
- Name
- Anschrift
- Geburtsdatum
- Geschlecht
- Versichertennummer
- Lichtbild
Seit Oktober 2011 geben die Krankenkassen diese Karten aus. Neu ist nun die Individualsierung per Lichtbild, ähnlich dem elektronischen Personalausweis. Im März 2012 bereits wurde eine Anwendung für die eGK auf der Cebit vorgestellt, die sog. SignaturApp. mit der Dokumente per eGK elektronisch unterschrieben werden können.
"So", laut
Kommentar des App-Unternehmens, "entsteht eine geschlossene elektronische Prozesskette, die den deutschen Gesetzen vollumfänglich stand hält."
zu den freiwilligen Anwendungen zählen:
- Daten für die Notfallversorgung (Notfalldaten)
- Elektronischer Arztbrief (eArztbrief)
- Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
- Elektronische Patientenakte (ePatientenakte)
- Elektronisches Patientenfach
- Elektronische Patientenquittung
- Erklärung zur Organspendebereitschaft
Bei der Telematikinfrastruktur handelt es sich um die Vernetzung verschiedener IT-Systeme von Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und Krankenkassen. Die EGK ist Schlüssel zu dieser Vernetzung. Die EGK, das sind die sichtbaren 10 % des Eisbergs "Telematikinfrastruktur".